STADTTEILVEREIN Ziegelhausen und Peterstal e.V.
 
Gästebuch Kontakt
 

Vorstand
Satzung
Aufgaben
Mitglied werden
Vereinstermine
Infos/Aktivitäten
Events
Downloads
Stadtteil-Rundschau
Links
 
 

 

 

Satzung des Stadtteilvereins Ziegelhausen und Peterstal e.V.

 

 

§ 1

 

Name, Sitz und Zweck

(1)       Der Verein ist unter dem Namen "Stadtteilverein Ziegelhausen und Peterstal e.V." im Vereinsregister eingetragen.

(2)       Sitz des Vereins ist Heidelberg

(3)       Die wesentlichen Aufgaben des Vereins sind:
            a) Das Interesse der Bürger an den Vorgängen des Stadtteils Ziegelhausen zu wecken und
                Eigeninitiativen der Bürger zu unterstützen.
            b) Die Verwirklichung notwendiger Massnahmen für den Stadtteil durch Eingaben und
                Verhandlungen mit den  zuständigen  Behörden zu erreichen.
            c) Die Eigenständigkeit des Stadtteils zu wahren und den Heimatgedanken zu pflegen.
            d) Die Ziegelhäuser und Peterstaler Vereine und Organisationen zu unterstützen.

(4)      Der Verein kann Anlagen, Eigentum an Baulichkeiten und Grundstücken erwerben oder deren
            Verwaltung übernehmen.

(5)      Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung  vom
           24.12.1953. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine
           Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
           Es darf niemand durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins widersprechen oder durch  unverhältnismäßige
           Leistungen begünstigt werden.

 

§ 2

 

Mitgliedschaft

(1)       Mitglied kann jede natürlich und juristische Person werden.

(2)       Die Mitgliedschaft wird durch ein schriftliches Beitrittsgesuch und dessen Genehmigung durch den Vorstand erworben.

(3)       Die Mitgliedschaft erlischt:
            a) durch Tod;
            b) durch Austritt, der nur zum Ende eines Kalenderhalbjahres schriftlich an den Vorsitzenden
                erklärt werden kann.
            c) durch förmliche Ausschließung, durch Beschluss des Vorstandes. Sie   kann nur bei grob
                satzungswidrigem  oder  Vereinsschädigendem Verhalten, nach Anhörung des Betroffenen,
                ausgesprochen werden. Sie  erfolgt durch  schriftlich begründetem Beschluss des Vorstandes,
                der  zuzustellen ist. Das betroffene Mitglied kann hiergegen
                binnen eines  Monats die Mitgliederversammlung anrufen. Diese entscheidet dann  endgültig.

(4)       Personen, die die Zwecke des Vereins in besonderem Maße gefördert  haben, können durch
            Beschluss des Vorstandes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

(5)       Die Mitgliederversammlung kann Ehrenvorsitzende ernennen, die Sitz und Stimme im Vorstand haben.

(6)       Ehrenvorsitzende und Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Beiträgen befreit.

 

§ 3

 

Beiträge und Geschäftsjahr

(1)       Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Beitrages verpflichtet.

(2)       Die Höhe des Beitrages für natürliche und juristische Personen wird von der
            Mitgliederversammlung festgesetzt.

(3)       Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

 

§ 4

 

Organe des Vereins

(1)       Organe des Vereins sind:
            a) Die Mitgliederversammlung
            b) Der Vorstand
            c) Der erweiterte Vorstand

 

§ 5

 

Mitgliederversammlung

(1)       Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Jedes  anwesende natürliche
            und juristische  Mitglied hat eine Stimme.

(2)       Die Mitgliederversammlung ist jährlich im ersten Jahresdrittel einzuberufen. Die Einladung hat
            durch den  Vorsitzenden unter Angabe der  Tagesordnung, spätestens 10 Tage vorher,
            schriftlich zu erfolgen.

(3)       Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über:
            a) den Jahresbericht;
            b) den Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters;
            c) die Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters;
            d) die Neuwahlen des Vorstandes;
            e) vorliegende Anträge.

(4)       Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn der Vorstand oder mindestens ein Viertel der Mitglieder
           dies schriftlich, unter Angabe der Tagesordnung, beantragen. Diese hat innerhalb von 4 Wochen unter Einhaltung der in
            §5 Abs. 2 festgelegten Ladungsfrist stattzufinden.

 

§ 6

 

Vorstand

(1)       Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
            a) dem 1. Vorsitzenden;
            b) dem 2. Vorsitzenden;
            c) dem Schatzmeister;
            d) dem Schriftführer;
            e) dem Beisitzer Kultur;
            f) dem Beisitzer Archiv;
            g) dem Beisitzer Stadtteilentwicklung.

(2)       Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der 1. und 2. Vorsitzende. Jeder von  ihnen hat
             Alleinvertretungsbefugnis.

(3)       Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2  Jahren,
            vom Tag der Wahl an  gerechnet, gewählt.
            Der Vorstand scheidet, vorbehaltlich der Amtsniederlegung, jedoch erst dann aus dem Amt
            aus,  wenn der  entsprechende Nachfolger gewählt ist. Seine  Amtsdauer verlängert sich
            hierdurch  jedoch höchstens um  3 Monate.

(4)       Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er gibt sich eine Geschäftsordnung, welche weitere Einzelheiten regelt.

(5)       Der Vorstand kann Ausschüsse zur Erledigung bestimmter Aufgaben bilden, sie mit den erforderlichen  Vollmachten 
            ausstatten und wieder auflösen.

(6)       Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Wahlperiode aus dem  Vorstand aus,
            sind die verbliebenen  Vorstandsmitglieder ermächtigt, den  vakanten Vorstandsposten,
            bis zur nächsten Jahreshauptversammlung   kommissarisch zu besetzen.

 

§ 7

 

Der erweiterte Vorstand

(1)      Der erweiterte Vorstand hat beratende Funktion. Er setzt sich zusammen aus:
           a) dem Vorstand gemäß § 6 der Satzung; und weiter, soweit nachgenannte Vereine,
               Organisationen und Personen Mitglieder des Stadtteilvereins sind:
           b) den im Stadtteil Ziegelhausen wohnenden Stadträten u.  Bezirksbeiräten,
           c) je einem Vertreter der in Ziegelhausen wirkenden Vereine,
           d) den Geistlichen der Ziegelhäuser Pfarreien,
           e) den Rektoren der Ziegelhäuser Schulen,
            f) den Vorsitzenden bzw. Vertretern der in Ziegelhausen vertretenen  Ortsvereinen
               politischer Parteien und Wählergruppen,
           g) einem Vertreter des Gesamtelternbeirates der Ziegelhäuser Schulen,
           h) den durch die Gemeinde Ziegelhausen bestellten Bevollmächtigten gemäß § 22 der
               Eingliederungsvereinbarung mit der Stadt Heidelberg.

 (2)    Der erweiterte Vorstand ist mindestens einmal jährlich einzuberufen. Die Einladung erfolgt 
          durch den  Vorsitzenden  unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung der in § 5 Abs. 2 der
          Satzung genannten  Form und Frist.

(3)     Der erweiterte Vorstand berät über die Punkte der Tagesordnung, die der Vorstand einbringt,
          sowie über  Anträge die spätestens 3 Tage vor der Sitzung schriftlich beim Vorsitzenden
          einzubringen sind.

 

§ 8

 

(1)     Wahlen sind schriftlich und geheim durchzuführen, wenn nicht die  Mitgliederversammlung mit
          einfacher  Mehrheit einen anderen Abstimmungsmodus beschließt. Gewählt ist, wer die meisten
          der abgegebenen  Stimmen erhält.

(2)      Abstimmungen sind grundsätzlich offen, sofern nicht die Mehrheit der anwesenden Mitglieder
           geheime  Abstimmung verlangt. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der
           anwesenden Mitglieder gefasst, soweit nicht durch das Gesetz eine anderen Regelung
           vorgesehen ist.
           Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden Mitglieder.
           Der Vorstand und der erweiterte Vorstand ist bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte der
           Stimmberechtigten beschlussfähig. Wird Beschlussunfähigkeit festgestellt, so ist eine neue
           Sitzung unter Einhaltung der in § 5 Abs. 2 festgesetzten Frist einzuberufen. In der neuen Sitzung
           ist  der Vorstand oder  der erweiterte Vorstand ungeachtet der Zahl der anwesenden
           Mitglieder beschlussfähig.

(3)      Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichen ist.

 

§ 9

 

Auflösung

(1)       Die Auflösung und Liquidation des Vereins erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften.
            Im Falle der Auflösung des Vereins fällt dessen Vermögen an den Kulturfond der Stadt
            Heidelberg.

 

            Stand April 2001

 

 

 
Impressum
Kontakt: info@stadtteilverein.de